special tank - derzeit nicht besetzt - Reefdesign

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special tank - derzeit nicht besetzt

tanks

Dies ist unser "special tank", der immer wieder verschiedene Tiere aufnimmt (natürlich nacheinander), die nicht im "normalen" Riff- oder Seegrashabitat zu halten sind. Meist handelt es sich um Jäger, die den übrigen Besatz aufessen würden.
Begonnen hat alles mit einem 54L Standard Becken, das aber nach 5 jähriger Standzeit undicht wurde. Zu dieser Zeit beherbergte das Becken gerade unseren Fangschreckenkrebs, also haben wir gleich ein hübsches Pool-Becken mit ein bisschen dickerem Glas als nötig anfertigen lassen. Dieses fasst nun ca. 70L. Je nach Bewohner wird das Becken  natürlich an dessen Bedürfnisse angepasst (mehr oder weniger nesselnde Korallen, mehr oder weniger Steine & Aufbau, usw.)

Eingerichtet wurde das Becken ursprünglich für Sepia bandensis. Danach zog "Kerlchen" unser Gonodactylus smithii Fangschreckenkrebs ein. Im Moment beherbert es einen Antennarius maculatus Anglerfisch.

Bewohner

Antennarius maculatus
Asterinas
div. Schnecken
Futtergarnelen ;-)

Korallen / Algen

Pinnigorgia rosa
Sinularia grün
Montipora rot & blau
Stylopora grün
C. prolifera
Maße

60 x 40 x 40cm




Technik

Korallia Nano 1600
Oberflächenabzug
Heizstab oder Kühlung
LED Beleuchtung
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NEWS

25.02.2016
Gestern abend ist ein Antennarius maculatus ins verwaiste Becken eingezogen. Heute besorgen wir Futtergarnelen, damit er nicht hungern muss. Mal sehen ob wir ihn bald an Frostfutter gewöhnen können. Sehr groß ist er noch nicht (~ 5-6cm), also darf das Futter auch nicht riesig sein.


Dezember 2015
Unser Fangschreckenkrebs "Kerlchen" ist leider bei einer Häutung verstorben! Eines Tages rollte der "Verschlusstein" seiner Höhle nach innen und da lagen nur noch ein paar Häutungsreste....

Februar 2014
Da eine der Silikonnähte leckte haben wir das Becken gegen eine bisschen größere Maßanfertigung ausgetauscht. Kerlchen gefällts ;-)

Oktober 2011
Da das Becken leer steht, haben wir beschlossen unseren Fangschreckenkrebs aus seinem kleineren Becken ins 54L Becken zu übersiedeln. Dazu haben wir ihn einfach mitsamt seinem Wohnstein (in dem sich seine Schlafhöhle befindet) überführt.


Ende August 2011
Die letzte Sepie ist leider während unseres Urlaubs im August 2011 verstorben. Somit haben sie ein Alter von 6 bis zu 8 Monaten erreicht. Dafür, dass wir überhaupt nicht darauf vorbereitet waren 6 kleine Sepien groß zu ziehen ist das nicht schlecht, trotzdem hätten wir sie gerne über einen Generationenwechsel gebracht. Die im eigenen Becken geschlüpften Babies groß zu ziehen ist sicher ein tolles Erlebnis.
Wir können nur jedem, der sich für diese Tiere interessiert, raten, sich zuerst gut einzulesen, dann lange Zeit in die Vorbereitung zu investieren (Futtertiere in allen benötigten Größen züchten bzw. zwischenhältern, usw.) und dann erst Eier zu bestellen. So haben die Sepien sicherlich gute Chancen zu überleben und selbst für Nachwuchs zu sorgen. Wir möchten die Zeit mit ihnen nicht missen, aber wegen unserer Arbeitsbelastung werden wir vorerst keine Sepien mehr großziehen.

04.04.2011
Inzwischen ist die Fütterung mit Frostgarnelen kein Problem mehr. Trotzdem bekommen die Sepien immer wieder auch selbst gezogene lebende Garnelen um jagen zu können. Sepien sind sehr intelligent, sie langweilen sich schnell!


03.04.2011
Die anfangs so kleinen Sepien wachsen immer schneller. Laut anderen Züchtern ist dies "normal" - die ersten zwei Monate ist die Entwicklung eher langsam, dann geben sie richtig Gas.
Das neue 54L fassende Becken steht schon eine Weile, also beschlossen wir, sie dieses Wochenende in ihr neues Heim zu entlassen.
Der Aufzuchtbehälter, in dem sie bis jetzt gewohnt haben, wurde mit Hilfe eines kleinen Platikbeckens mitsamt dem Inhalt (Wasser, Sepien, Gorgonie, Algen,...) entnommen, und ein einem Kübel langsam ans Wasser im neuen Becken angepaßt.

Nach circa 2 Stunden war es dann soweit: der Einhängebehälter wurde mit dem Plastikbecken vorsichtig ins neue Becken überführt. Dann haben wir langsam das kleine Plastikbecken darunter weggenommen und den Einkängekasten wieder mit Magneten im neuen Becken befestigt. Immer wieder wurde dann der Aufzuchtbehälter "tiefer gelegt" bis oben genügend Platz war für die Sepien um hinauszuschwimmen.

Zur leichteren Eingewöhnung haben wir gleich nach "Licht aus" lebende Mysis ins Becken gegeben - 4 Sepien sind dann innerhalb von ca. 30 Minuten ins neue Becken übersiedelt, die anderne beiden haben ein bisschen länger gebraucht. Heute morgen sind sie aber alle ganz entspannt am neuen, großen Stein gesessen. Auch die Algen gefallen ihnen als Verstecke gut ;-)


02.04.2011
Ein eher zufälliges Experiment ist gelungen! Beim Auftauen einer Frostfuttergarnele für unseren Fangschreckenkrebs war noch eine wesentlich kleinere Garnele dabei. "Zum Ausprobieren" habe ich diese zu den Sepien hineingeworfen - tja, den Boden hat sie nicht erreicht ;-)
Also je großer desto besser, auch wenn sie´s nicht ganz hineinbekommen. Die anderen mußten dann auch schleunigst mit Garnelen gefüttert werden, sonst hätte es Streit gegeben.

31.03.2011
Da die Gorgonie immer schön offen stand, sind auch eine rosa Weichkoralle und ein Ableger einer dickstämmigeren Gorgonie eingezogen. Schon nach kurzer Zeit waren auch bei diesen beiden die Polypen ganz expandiert.

25.03.2011
Vorgestern habe ich wieder mal ein paar Fotos von den Sepien zu Dokumentationszwecken gemacht. Leider ist ein Größenvergleich schwierig, da nicht mehr alle Stellen zum fotografieren geeignet sind (die Einhängebox veralgt langsam).

Gestern haben sie das Frostfutter fast völlig verweigert, aber da sie sich Dienstag und Mittwoch den Bauch vollgeschlagen haben ist das vielleicht nicht weiter verwunderlich...

Sie interagieren mit uns und vor allem mit der Futterpipette, die ich verwende, um Frostfutter im Becken zu bewegen (alles unbewegliche wird nicht als Futter wahrgenommen, also pusten wir mit der Pipette ganz sanft auf die toten Mysis, sodass diese sich ein bisschen bewegen).

Eine der Sepien hat offensichtlich großen Gefallen an der Pipette gefunden, und sieht sie immer direkt an. Dazu stellt sie die Ärmchen auf - ob es sich um Drohgebärden oder Futterbetteln oder... handelt ist schwer zu sagen. Einmal habe ich daraufhin die Pipette ganz langsam auf die Sepie zubewegt. Sie ist sitzen geblieben und hat die Pipette interessiert beäugt. Als die Pipette dann ganz nahe bei ihr war, hat sie sie mit den Ärmchen genau abgetastet. Nach einer Weile war sie dann zufrieden und ist weggehovert. Schon spannende Tiere ;-)


20.03.2011
Ins spätere Sepien-Becken ist die erste Gorgonie eingezogen. Algen und ein Ableger vom Seegras sind ja schon drinnen.

15.03.2011
Die sechs "Kleinen" wachsen und wachsen. Sie fressen noch immer am liebsten lebende Mysis, aber Frostfutter wird auch genommen, wenn sie wirklich hungrig sind (das sind sie fast immer....).

Die Nahrungsmenge, die eine Sepia pro Tag braucht ist merkbar angestiegen in den letzten Wochen. Allerdings wachsen sie im Moment auch sichtlich. Der Größenunterschied zwischen dem größten Tier und den anderen ist immer noch deutlich sichtbar. Er (odersie?) ist der Chef der Truppe, darf als erstes ans Futter und auch den besten Ruheplatz belegen.

Das Becken für die Sepien haben wir als Teil der Stellage schon vorbereitet. Es wird mit zwei Trennscheiben versehen. Ins kleine Abteil ganz hinten kommt die Technik, der vordere Bereich wird anfangs ebenfalls noch unterteilt, damit es leichter ist zu füttern - die Sepien sind zwar schon 25 - 20mm groß, aber damit immer noch recht schwer zu finden in einem 60L Becken.... Sobald das Silikon trocken ist wird das Becken geflutet und mit LS und Sand versehen. Gorgonien und Weichkorallen werden das Becken vervollkommnen.

Zum Abschluss noch ein Bild von heute Morgen nach der Fütterung mit Frostmysis.


14.03.2011
Die 3 fächrige Stellage steht endlich, hurra! Sie ist gut an der Wand verschraubt, dem Befüllen der Becken steht also nichts mehr im Weg...
Es sollen 5 54L Becken verbaut werden, dazu noch 2-3 kleinere Aufzuchtbecken für GGvJ. Eines der Becken wird Black Mollies, eines Guppies und eines GGvJ beherbergen. Ein weiteres Becken wird für die Zwischenhälterung der Futtergarnelen nötig sein.
Die kleinen Becken (5-12L) dienen der Aufzucht von GGvJ. Die Guppies und Mollies werden in Aufzuchtbehältern in den jeweiligen Becken großgezogen.

13.02.2011
Anbei ein neues Foto von den inzwischen schon fast 6 Wochen alten Sepien.
Wolfgang hat eine der Sepien auch bei der Jagt und beim Fressen gefilmt - demnächst gibt es also auch ein kleines Video!
Letzte Woche haben drei der Sepien auch Frostfutter angenommen. Allerdings sind sie schon sehr wählerisch - Krill der fast noch lebendig aussieht wird als Futter erkannt, fehlen Kopf oder Schwanz flüchten sie eher...


02.02.2011
Wir haben immer noch alle 6 Sepien!!!
Sie sind laut Aussage von regelmäßigen Besuchern (danke Wolfgang V. & Linda!) auch schon ein Stückchen gewachsen. Da wir sie täglich sehen, fällt uns das nicht so auf. Die Größenunterschiede haben allerdings auch wir bemerkt - die kleinen Sepien wachsen nicht alle gleich schnell. Einer ist definitiv am größen und "dicksten". Wir versuchen immer 6 Mysis gleichzeitig zu füttern, sodass theoretisch jeder eines fangen können sollte, aber anscheinend gibts halt langsamere oder schlechte Futterverwerter....

An totes Futter konnten wir sie bis jetzt noch nicht gewöhnen, sobald sich das Mysis nicht mehr "arttypisch" bewegt wird es ignoriert.


20.01.2011
Inzwischen werden 3 - 4 Mysis pro Tag erlegt. Sie würden ja noch mehr nehmen, aber die Müüüdigkeit.... Nicht nur einmal haben wir die kleinen Sepien beim Jagen beobachtet: langsames Anschleichen, vorsichtiges Ausfahren des Fangarmes, und dann - eingeschlafen.....

Nach wie vor sind sie nachtaktiv, ab Einsetzen der Blaulichtphase wachen sie langsam auf, um dann durch die Dunkelheit zu hoovern auf der Suche nach Nahrung. Erst die beiden letzten Tage zeigten einige der kleinen auch Nachmittags Interesse an einem Mysis-Snack. Allerdings mußte die Beute schon fast vor dem Maul schwimmen, sonst war es doch zu anstrengend ;-)

Gewachsen sind sie auch ein bisschen: von ca. 1cm auf ca. 1,5cm. Das langsame größer werden ist "normal", erst in einem halben bis dreiviertel Jahr werden sie annähernd ausgewachsen sein.

Die nächste Herausforderung wird das Gewöhnen an Frostfutter / tote Mysis. Ab der 3. Lebenswoche soll man versuchen ca. die Hälfte der Gesamtnahrungsmenge in Form von Frostfutter zu verabreichen. Bis die Sepien ca. ein halbes Jahr alt sind, wird das dann so bleiben. Erst für die ganz ausgewachsenen Tiere kann rein Frostfutter verwendet werden. Gesünder ist allerdings auch dann noch der Mix mit Lebendfutter.

10.01.2010
Die 6 Sepias haben die ersten beiden Tage eigentlich nicht gefressen. Vielleicht hatten sie für diese Zeit noch eine Dottersack.

Seit dem Wochenende wird aber fleißig gejagt, vor allem nachts. Tagsüber schlafen sie eng an den Stein oder ein Algenblatt gekuschelt. Da sie die Dunkelheit offensichtlich vorziehen, haben wir über den Aufzuchtkasten ein dunkel gefärbtes Plexiglas gelegt.

In Sulawesi konnten wir ja ihre ausgewachsenen Verwandten beobachten: das Farbspiel, die Mimik mit den Ärmchen - all das können unsere Zwerge auch schon. Beim Schlafen sind sie meist recht hell gefärbt, in der Nähe eines Mulmhäufchens werden sie zottelig. Haben sie ein Futtertier erjagt wechselt die helle Färbung blitzschnell in dunkles Braun. Schwimmen sieht man sie eher selten, die meiste Zeit laufen sie auf zwei Ärmchen über den Boden. Um ein Futtertier zu erbeuten können sie auch durchaus sehr schnell sein, oder sich gaaaaanz langsam anpirschen. Sie sind entzückend zu beobachten!

05.01.2011
Eher sehr unvorbereitet sind wir heute um 6 Pfleglinge bereichert worden: Aus den schon 3 Wochen im Becken liegenden Sepia-Eiern sind in der Zoostube doch noch kleine Sepien geschlüpft. Wolfgang konnte den Winzlingen nicht widerstehen und hat 6 Stück mitgenommen.

Untergebracht sind sie derzeit in einer modifizierten Einhänge-Aufzuchtbox in einem unserer Ablegerbecken. Die seitlichen Plexiglasstreben wurden bis auf einen kleinen Rahmen und ein + in der Mitte entfernt, darüber wurde ein Gazee geklebt. So können die kleinen Futtertiere nicht entwischen. Einem Luftheber sorgt für Wasserbewegung und ausreichend Sauerstoff.

Verfüttert werden juvenile Gammaridea und Mysis, die Wolfgang in mühsamer Kleinarbeit aus den diversen Technikbecken und Algenbüscheln klaubt.

Am Bild erkennt man die "Kleine" ganz gut - die 6 sind grade mal ~ 1cm groß.

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